Scrollytelling für die Heinrich-Böll-Stiftung

In den letzten Wochen haben ich habe neunzehn Illustrationen für ein Scrollytelling der Heinrich-Böll-Stiftung gezeichnet.

Thema war das Überleben nach dem Zweiten Weltkrieg, nach KZ & Zwangsarbeit. Im Frühling 1945 lag Europa in Trümmern. Für viele beginnt die Freiheit nicht mit Jubel, sondern mit Hunger, Erschöpfung und Schmerz. Sie kehren zurück aus Konzentrationslagern und Zwangsarbeit. Befreit – und doch ohne Zuhause.

Vier Gruppen erzählen von ihrem Neubeginn: Frauen, die aus politischen Gründen im KZ inhaftiert waren, Männer, die als Zwangsarbeiter überlebten, verfolgte Jüdinnen sowie Sint*izze und Rom*nja. Ihre Wege sind geprägt von Verlust, Gewalt und Ablehnung – aber auch von Hoffnung, Mut und dem Willen, weiterzuleben.

In ihren Geschichten spiegelt sich mehr als persönliches Schicksal: Sie erzählen vom Beginn unserer europäischen Nachkriegsgesellschaft – einer, die aus Ruinen wuchs, getragen von Mitgefühl und Abwehr, von Erinnerung und Neubeginn.